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Himmelfahrt 2004 - Der "Ostwall" ist immer eine Reise Wert !

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Zum Männertag haben wir unseren guten , alten Borgward B2000 aus der Garage geholt . Es konnte natürlich nur ein Ziel geben . Geschmückt mit frischen Birkenzweigen ging es nach Polen . Die erste Rast legten wir am Imbiss in Skape ein . Die Köchin ist bekannt für Ihre leckeren Forellen . Nun gestärkt weiter nach Chociule , wo wir das alte Schloss besichtigten . Und typisch in Polen , wir als "fremde" Besucher lud man sofort auf eine Besichtigung des Hauses ein . Wir waren beeindruckt ! Seit 1945 ist das Schloss ein Kinderheim . Natürlich waren wir die Attraktion des Tages . Umringt von einer Rasselbande durften alle den Borgward besetzen . Eine Tolle Sache und Abwechslung im Alltag der Kinder . Weiterfahrt zur Pz.Bat.5 nach Boryszyn und zur Rollbrücke K705 , welche schon wieder so voll Regenwasser war , dass die nächste Pumpaktion schon geplant werden muss ! Kein Problem , wir machen das . Der Rückweg am Abend stand an und wir bekamen Hunger . Nicht lange überlegt ....... zum Imbiss nach Skape , po polsku : forelle (pstrag) i frytki . Auch hier sind wir schon bekannt . Lange saßen wir mit anderen Gästen und Himmelfahrt 2004 war auch schon wieder Geschichte . Auf ein Neues im kommenden Jahr .
Chonos-Ostwall-Zeitreisen


Fahrzeugtreffen "Boryszyn 2004"

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Natürlich waren wir auch beim großen Treffen historischer Oldtimer und Militärfahrzeuge in Boryszyn 2004 vom 1.-2. Mai vor Ort . Die Gemeinde Liebenau glänzte wieder durch eine perfekte Organisation und Gastfreundschaft . Schon die Anfahrt durch Polen war ein Erlebnis . Wir waren überall gern gesehen . Die Menschen winkten uns zu . Allerorts Begeisterung über die alte Fahrzeugtechnik . Die große Wiese vor der Panzerbatterie 5 , nun umfunktioniert zum Feldlager . Gut organisiert durch die polnischen Einweiser geleitete man uns zu unserem Platz . Sofort wurden erste Schanzarbeiten an unserer gerade bezogenen "Stellung" vorgenommen . Angezogen durch unsere Dekoration , gesellten sich auch gleich polnische Teilnehmer zu uns und so entstand eine internationale Wagenburg alter Militäroldtimer . Am 1.05. organisierten wir eine kleine Ausfahrt durch den Ostwall . Nach einem erfrischenden Bad im Hochwalder See ging die Strecke vorbei an dem Pz.Werk 717 zum Pz.Werk 724 , welches von uns natürlich sofort "besetzt" wurde . An dem Panzergraben mit Höckerhindernissen entlang , ging es in das ehemalige Regenwurmlager . Die Besichtigung des Hindenburgstandes 745 war die letzte Station der Tour . Eine Rückfahrt durch die malerische Landschaft , die Obstbäume standen in voller Blüte , rundete den Ausflug ab .
Doch kaum im Lager angekommen folgte der nächste Knüller . Das Militärmuseum Grünberg führte die nachgestellte Erstürmung des Panzerwerkes 778 in Burschen auf . In Originalen Uniformen und Bewaffnung bezwangen nach hartem Ringen die Soldaten der Roten Armee die letzten Landser und Volkssturmmänner des Pz.Werkes . Da hatte das "Heeresanklopfgerät Pak 3,7cm keine Chance gegen die gegnerische Ratsch-Bum Pak 7,62 cm . Selbst der eilig heranrasselnde deutsche Tiger konnte die Wende nicht erzwingen . Burschen in russischer Hand !!!! Der errungene Sieg wurde natürlich von allen Teilnehmer der Veranstaltung mit einem riesen Fest begossen . Bis in die Nacht spielte auf großer Bühne eine polnische Band und heizte den Besucher richtig ein . Abschließend unser Urteil über Boryszyn 2004 : Eine wirklich gelungenes Treffen ! Wir haben viele neue Freunde gefunden und kommen im nächsten Jahr wieder .
Chronos-Ostwall-Zeitreisen


Am 03.04.04 fand unser erster Arbeitseinsatz im Oder-Warthe-Bogen statt

Wir haben die Kipprollbrücke K705 in der Ortschaft Neudörfel bei Liebenau ausgepumpt , vom Müll befreit und alle Metallteile konserviert . Jetzt sind alle Bedienräume wieder trockenen Fußes zu erreichen . Die Aktion wurde zu Anfang von der örtlichen Bevölkerung mißtrauisch beäugt . Nach kurzen erklärenden Gesprächen waren wir die Attraktion des Tages . Es herrschte fast schon Volksfeststimmung . Gegen Ende der Wartungsarbeiten waren gut 30 Einwohner (vom Kind bis zum Opa) um uns versammelt . Es herrschte eine lustige und herzliche Stimmung . Die Leute haben gesehen , dass wir die alte Technik nur vor dem weiteren Verfall bewahren wollen . In Neudörfel sind wir mit unseren Gruppen sichtlich willkommen . Wo wir auftauchen werden wir von den Dorfbewohnern freundlich gegrüßt . Kein schlechtes Gefühl !

Wir halten Euch weiter über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden !